Die beliebtesten Liefergerichte: Döner
Über 15.000 Dönerbuden gibt es in Deutschland, viele davon liefern ihre Spezialitäten inzwischen auch aus. Und so ist der Döner auch zu einem beliebten Liefergericht geworden. Das zeigen die Verkaufszahlen, denn jeden Tag werden bis zu 300 Tonnen Döner produziert und verkauft. Insgesamt macht die Dönerindustrie einen größeren Umsatz als Burger King und Mc Donalds zusammen. Wie das Gericht im Einzelnen aussehen muss, darüber gibt es verschiedene Auffassungen, viele Varianten sind möglich. Immer mehr Soßen und Fleischsorten sind über die Jahre angeboten worden und haben sich etabliert.
Wo kommt es her?
Der Dönerkebab ist keine eigenständige Erfindung. Vielmehr gibt es in vielen Ländern eine Tradition von am Spieß gebratenem Fleisch, dass im oder auf Brot verzehrt wird. In Griechenland ist Gyros weit verbreitet, das ebenfalls im Brot angeboten wird, allerdings mit Schweinefleisch anstelle von Lamm, Rind oder Geflügel. Auch das arabische Gericht Schawarma basiert auf Fleisch, das im Brot verkauft wird. In der Türkei gibt es die Varianten Sis Kebap und Iskender Kebap aus denen sich der Dönerkebab wahrscheinlich entwickelt hat. Bei den beiden Vorläufern wird allerdings auf die Zugabe von Salat verzichtet. Der erste deutsche Döner soll 1971 in Berlin-Kreuzberg in seiner heutigen Form entwickelt worden sein. Das Gericht wurde dem deutschen Gaumen angepasst, indem eine mildere Soße und Salat hinzugefügt wurden.
Exotische Versionen
Gibt es, zum Beispiel mit Fisch oder in der Variante Hawaii-Döner.
Gesund?
Jein. Einerseits hat ein Döner in der Regel mehr als 600 Kalorien, andererseits enthält er viele wertvolle Inhaltsstoffe. Vor allem der Frische Salat und das Gemüse sorgen dafür, dass ein Döner deutlich mehr Vitamine enthält als andere Fast Food Produkte.